über mich

Tim Glaser
Tim Glaser / Foto: Hannah Sielia

I) tl;dr Version:

Tim Glaser (M.A.) arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig am Institut für Medienforschung. Zuvor studierte er Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft, sowie Philosophie an der Universität Konstanz und der Karls-Universität Prag.

Akademisch und privat interessiert er sich für Medienkulturwissenschaft, das weite Feld der Game Studies / Computerspielkultur, Filmwissenschaft, digitale Medientheorie und Technikphilosophie, sowie Fantastik- und Genreforschung. Aktuell ist er Mitglied in der Gesellschaft für Medienwissenschaft und der Gesellschaft für Fantastikforschung und versucht diese beiden Bereiche in seiner Forschung zu verbinden – dazu gehören unter anderem die Beschäftigungen mit dem Medium Comic, japanische Horrorfilme, literarischer Science Fiction, bzw. Queere Fantastik / Gender Fiction und Intermedialität zwischen Literatur und Medien.

Winter School: Zombies between (Pop-)Culture and (Visual) Politics

Vortrag: Winter School: Zombies between (Pop-)Culture and (Visual) Politics | danke an Vroni

Tim Glaser | Vortrag: Gesellschaft für Fantastikforschung, Quelle: Projekt Myra - Creating a World full of Fantasy

Vortrag: Gesellschaft für Fantastikforschung | Quelle: Projekt Myra – Creating a World full of Fantasy

 

II) Ausführliche Variante aus der Ich-Perspektive:

Seit ich meinen ersten Computer mit Internetzugang hatte, war ich begeistert von dem, was man heute „social media“, „web 2 punkt irgendwas“ oder dergleichen nennt, wobei es damals vor allem Foren waren, auf denen ich viel Zeit verbrachte und allerhand Medien über 56k Modem zu ziehen. Die erste Telefonrechnung war auch vergleichbar hoch – seit dem hat sich der Geschmack bezüglich Lieblings-Medien teilweise verschoben, aber die Faszination ist geblieben. Ich erinnere mich noch an die ersten Versuche mit .html und Photoshop (und ich bin etwas froh, dass das Internet sehr schnell vergisst, Menschen jedoch nicht) und meine erste homepage, damals mit einem Limit von 30mb und natürlich mit einer .de.vu Domain, später kam dann .tk hinzu. Auch wenn ich kein Freund von Nostalgie bin (außer vielleicht in Bezug auf 35mm), ein wenig vermisse ich die Zeit, in der man Menschen nur unter seltsamen Usernamen kannte und Bilder selten waren und Treffen noch seltener – anderseits bin ich glücklich darüber, dass ich einige Menschen aus der Zeit heute noch kenne und meine Freund_innen nennen darf.

Zwischenzeitlich habe ich studiert [siehe: curriculum vitae] und meine Zeit im Kino und bei Konzerten verbracht, Leute getroffen, mehr gelesen, zwischenzeitlich Videos gedreht und manches davon findet sich auf dieser Seite, manches – zum Glück – nicht. Es ist nicht so einfach eine Seite zu erstellen, die irgendwo zwischen Visitenkarte, Überblick, Archiv (für mich, für die ominöse Person, die das lesen wird) und Sammelsurium steht. Vielleicht wird sie auch, wie so viele Seiten davor, irgendwann verweisen, vielleicht aufblühen, vielleicht ganz neu werden.

Im akademischen Kontext wird einem das „Ich“ gerne ausgeredet, objektiv soll sie sein, die Schrift und der Text – ich glaube an einen maximalistischen Objektivismus, der auch die eigenen moralischen und sozialen Kontexte mitbedenkt und darüber hinaus würde ich mich (in Verweis auf Anna Grebe) als Medienkulturwissenschaftler bezeichnen, der irgendwo zwischen Medien und Kultur die Verknüpfungen und Relationen erforscht, mit kleinen Ausblicken in game studies / Computerspielkulturen / Ludologie, Genre-Forschung / Fantastik [Horror, SciFi] und – immer wieder – Kafka [siehe: text | wort für Veröffentlichungen und Vorträge]. Anderseits beschäftige ich mich nicht nur gerne akademisch mit Mashup, Games und dergleichen, ich bastle auch selbst an mal mehr, mal weniger absurden Projekten [siehe: audiovisuell], vor allem aber genieße ich es begeistert zu werden, handelt es sich dabei um Zombie-Mangas, Indie-Games oder Dokumentarfilme, ich versuche immer mehr meine Vorurteile abzubauen und freue mich in der Zukunft mehr zu lesen, hören und sehen und ab und an auf dem Blog meine Gedanken dazu festzuhalten.

///// post scriptum: Tim Glaser, aka. Tim Laser – Kann das Liebe sein? /////

… noch Fragen? Hier Kontakt herstellen oder einfach es auf einem der vielen sozialen Kanäle versuchen – irgendwo/wann/wie antwortet eine Stimme aus den digitalen Störgeräuschen…